Gewinnen Sie Ihr Leben zurück – Glücksspiel Suchtberatung

betting > online wetten sperren lassen


Dazu gehören Kontoauszüge, die Ein- und Auszahlungen bei Wettanbietern zeigen, sowie Aufzeichnungen über Ihre Wetten und Verluste. Wenn Sie Zugang zu Ihrem Spielerkonto haben, sind Übersichten oder Auszüge daraus ebenfalls nützlich. Bringen Sie auch Informationen über Ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt der Wetten mit, da dies rechtlich relevant ist. Je mehr Informationen Sie bereitstellen können, desto genauer können unsere Experten Ihre Situation einschätzen und Ihre Erfolgsaussichten beurteilen. Auch wenn ein Wettanbieter mittlerweile eine gültige deutsche Lizenz besitzt, ändert dies nichts an der Illegalität früherer Aktivitäten. Verluste, die Sie vor der Erteilung der Lizenz erlitten haben, könnten weiterhin rückforderbar sein. Die aktuelle Legalität des Anbieters schützt ihn nicht vor Ansprüchen aus der Zeit, in der er ohne Lizenz operierte. Im Gegenteil: Da der Anbieter nun in Deutschland ansässig ist, kann die Durchsetzung von Ansprüchen sogar einfacher sein. Die Dauer der Verfahren gegen Wettanbieter kann stark variieren.

Bei Verlusten aus Sportwetten Geld zurück: Anwalt schafft Abhilfe

Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, kann dies je nach Instanzenweg deutlich länger dauern. Faktoren wie die Komplexität des Falls, die Kooperationsbereitschaft des Wettanbieters und mögliche Rechtsmittel beeinflussen die Verfahrensdauer. Ihr Sportwetten-Anwalt wird Sie über den zu erwartenden Zeitrahmen informieren und Sie während des gesamten Prozesses auf dem Laufenden halten. Die Möglichkeit, Verluste aus dem Ausland zurückzufordern, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist oft, wo Sie Ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt der Wetten hatten und welches Recht auf den Spielvertrag anwendbar ist.

Für folgende Bereiche gilt die OASIS-Sperre:

Wenn Sie als deutscher Staatsbürger im Ausland gewettet haben, aber Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland hatten, könnten Sie unter Umständen trotzdem Ansprüche geltend machen. Die rechtliche Situation ist hier jedoch komplexer. Ein erfahrener Sportwetten-Anwalt aus unserer Kanzlei kann Ihren spezifischen Fall prüfen und Ihnen die besten Handlungsoptionen aufzeigen. EuGHUrteil vom 16.04.2026C-440/23European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und SportwettenDer EuGH hat entschieden, dass das Unionsrecht einem nationalen Verbot von Online-Glücksspielen sowie den daraus resultierenden zivilrechtlichen Rückforderungsansprüchen von Spielern nicht entgegensteht. Das Gericht stellt klar, dass Mitgliedstaaten Online-Casinospiele, Sportwetten und Lotteriewetten (Zweitlotterien) untersagen dürfen, auch wenn der Anbieter in einem anderen Mitgliedstaat (hier: Malta) rechtmäßig lizenziert ist. In einfachen Fällen kann eine außergerichtliche Einigung innerhalb weniger Monate erreicht werden.

Weitere interessante Themen -Tipico FAQ

Zwischen Juni 2019 und Juli 2021 nahm ein in Deutschland wohnhafter Spieler die Dienstleistungen in Anspruch und verlor mehrere Einsätze. Zum maßgeblichen Zeitpunkt waren Online-Glücksspiele nach deutschem Recht generell verboten. Seine Rechte wurden anschließend an eine Gesellschaft abgetreten, die die Klage vor einem maltesischen Gericht weiterverfolgte.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Probleme mit einem Glücksspielanbieter habe?

Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, kann dies je nach Instanzenweg deutlich länger dauern. Faktoren wie die Komplexität des Falls, die Kooperationsbereitschaft des Wettanbieters und mögliche Rechtsmittel beeinflussen die Verfahrensdauer.

Bereich Was ist gesperrt? Was ist nicht gesperrt?
Online-Wettkonten Login, Einzahlungen, Platzieren von Wetten Login zum Abheben vorhandener Guthaben*
Werbekommunikation Werbemails, SMS, Post, Telefonwerbung Pflichtmails (Kontoänderungen, Steuer)
Zugang zu Websites Kontoführende Zugänge zu Wettportalen Informeller Zugang zu News- oder Tippseiten
Neukonteneröffnung Identitätsprüfung verhindert Neuanmeldung Versuche mit falschen Daten (illegal)

Ihr Sportwetten-Anwalt wird Sie über den zu erwartenden Zeitrahmen informieren und Sie während des gesamten Prozesses auf dem Laufenden halten. Die Möglichkeit, Verluste aus dem Ausland zurückzufordern, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist oft, wo Sie Ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt der Wetten hatten und welches Recht auf den Spielvertrag anwendbar ist.

Wettanbieter jetzt zur Verantwortung ziehen: Mit einem Anwalt zum Erfolg

5-Sekunden-Regel, Autoplayverbot und 5 Minuten Pause

Wenn Sie als deutscher Staatsbürger im Ausland gewettet haben, aber Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland hatten, könnten Sie unter Umständen trotzdem Ansprüche geltend machen. Die rechtliche Situation ist hier jedoch komplexer. Ein erfahrener Sportwetten-Anwalt aus unserer Kanzlei kann Ihren spezifischen Fall prüfen und Ihnen die besten Handlungsoptionen aufzeigen.

Diese Anlaufstellen und Hilfsangebote gibt es für Betroffene

Online-Glücksspiele bergen in dieser Hinsicht verglichen mit Glücksspielen in physischen Spielstätten größere spezifische Gefahren, die insbesondere mit dem ständigen Zugang, der Isolation und der Anonymität des Spielers, der fehlenden sozialen Kontrolle, der potenziell unbegrenzten Häufigkeit sowie ihrer Attraktivität für junge Menschen und schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zusammenhängen.In diesem Zusammenhang kann ein Mitgliedstaat Online-Casinospiele, einschließlich virtueller Automatenspiele, sowie bestimmte Online-Wettspiele verbieten, während er andere Formen des Glücksspiels, einschließlich des Glücksspiels in physischen Spielstätten, zulässt oder bestimmte Online-Glückspiele gesonderten Regelungen unterwirft. Weder die beträchtliche Nachfrage von Spielern nach virtuellen Automatenspielen noch der Umstand, dass der Betreiber in einem anderen Mitgliedstaat, der ähnliche Ziele verfolgt, rechtmäßig niedergelassen ist und kontrolliert wird, reichen aus, um die Inkohärenz oder Unangemessenheit eines solchen Verbots zu begründen, da es jedem Staat freisteht, sein eigenes Schutzniveau festzulegen.Die spätere Ersetzung eines generellen Verbots durch ein System der vorherigen Erlaubnis in Deutschland ab dem 1. Juli 2021 stellt für sich genommen weder die Kohärenz noch die Gültigkeit der früheren Regelung in Frage, da eine solche Entwicklung Teil einer Politik der kontrollierten Expansion sein kann, die darauf abzielt, die Spieler auf ein zugelassenes Angebot zu lenken. Ebenso steht die Einführung einer Übergangsfrist dem nicht entgegen, für den vorangegangenen Zeitraum die rechtlichen Konsequenzen aus dem damals geltenden Verbot zu ziehen.Das Unionsrecht steht daher grundsätzlich der Feststellung der Nichtigkeit eines Vertrags zwischen einem Verbraucher und einem in einem anderen Mitgliedstaat niedergelassenen Betreiber über Dienstleistungen, die im Staat des Verbrauchers verboten sind, nicht entgegen.Schließlich verstößt die Klage auf Erstattung der verlorenen Einsätze nicht gegen das Unionsrecht. Die Nichtigkeit des Vertrags und ihre Auswirkungen unterliegen dem anwendbaren nationalen Recht, im vorliegenden Fall dem deutschen Recht.

Tierfreundliche Grünpflanzen:Diese Zimmerpflanzen sind für Tiere ungiftig

Sofern die Regelung mit den Unionsvorschriften über den freien Dienstleistungsverkehr vereinbar ist, ist die Nichtigkeit die Folge der Rechtswidrigkeit des Vertrags. Die Teilnahme des Verbrauchers an diesen Spielen reicht trotz des Vorliegens einer Lizenz in einem anderen Mitgliedstaat nicht aus, um einen Rechtsmissbrauch im Sinne des Unionsrechts zu begründen. Die Feststellung einer etwaigen Böswilligkeit in diesem Zusammenhang fällt unter das nationale Recht.Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier: European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und Sportwetten Der EuGH hat entschieden, dass das Unionsrecht einem nationalen Verbot von Online-Glücksspielen sowie den daraus resultierenden zivilrechtlichen Rückforderungsansprüchen von Spielern nicht entgegensteht. Verbraucher können somit verlorene Einsätze zurückverlangen, wenn die Spiele im Wohnsitzstaat zum Zeitpunkt der Teilnahme illegal ware Online-Glücksspiele: Das Unionsrecht hindert einen Mitgliedstaat nicht daran, bestimmte in anderen Mitgliedstaaten zugelassene Online-Dienstleistungen zu verbieten und die zivilrechtlichen Konsequenzen aus dem Verbot zu ziehen Ein Verbraucher kann von in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen Anbietern die Erstattung verlorener Einsätze verlangen, wenn die betreffenden Spiele in seinem Wohnsitzstaat verboten waren. Zwei Gesellschaften mit Sitz in Malta, die Inhaber einer von der maltesischen Glücksspielbehörde erteilten Lizenz sind, bieten im Internet virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen an. EuGHUrteil vom 16.04.2026C-440/23European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und SportwettenDer EuGH hat entschieden, dass das Unionsrecht einem nationalen Verbot von Online-Glücksspielen sowie den daraus resultierenden zivilrechtlichen Rückforderungsansprüchen von Spielern nicht entgegensteht. Das Gericht stellt klar, dass Mitgliedstaaten Online-Casinospiele, Sportwetten und Lotteriewetten (Zweitlotterien) untersagen dürfen, auch wenn der Anbieter in einem anderen Mitgliedstaat (hier: Malta) rechtmäßig lizenziert ist. Verbraucher können somit verlorene Einsätze zurückverlangen, wenn die Spiele im Wohnsitzstaat zum Zeitpunkt der Teilnahme illegal wareDie Pressemitteilung des EuGH:Online-Glücksspiele: Das Unionsrecht hindert einen Mitgliedstaat nicht daran, bestimmte in anderen Mitgliedstaaten zugelassene Online-Dienstleistungen zu verbieten und die zivilrechtlichen Konsequenzen aus dem Verbot zu ziehenEin Verbraucher kann von in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen Anbietern die Erstattung verlorener Einsätze verlangen, wenn die betreffenden Spiele in seinem Wohnsitzstaat verboten waren.Zwei Gesellschaften mit Sitz in Malta, die Inhaber einer von der maltesischen Glücksspielbehörde erteilten Lizenz sind, bieten im Internet virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen an. Ihre Dienstleistungen waren insbesondere in Deutschland zugänglich. Zwischen Juni 2019 und Juli 2021 nahm ein in Deutschland wohnhafter Spieler die Dienstleistungen in Anspruch und verlor mehrere Einsätze.Zum maßgeblichen Zeitpunkt waren Online-Glücksspiele nach deutschem Recht generell verboten. Zulässig waren lediglich bestimmte begrenzte Aktivitäten wie Sport- und Pferdewetten sowie bestimmte Lotterien. Virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von bet sichere wettanbieter Lotterieziehungen fielen hingegen unter das Verbot. Der Spieler erhob daher Klage auf Erstattung der verlorenen Beträge. Seine Rechte wurden anschließend an eine Gesellschaft abgetreten, die die Klage vor einem maltesischen Gericht weiterverfolgte.Das maltesische Gericht fragt den Gerichtshof, ob der freie Dienstleistungsverkehr einer solchen nationalen Regelung entgegensteht, wenn der Betreiber über eine Lizenz in einem anderen Mitgliedstaat verfügt. Es stellt zudem die Frage nach den Auswirkungen einer späteren Reform des deutschen Rechts, durch die das generelle Verbot durch ein System der vorherigen Erlaubnis ersetzt wurde, sowie nach der Möglichkeit, die Nichtigkeit des Vertrags festzustellen und die Erstattung der verlorenen Einsätze anzuordnen.In seinem Urteil stellt der Gerichtshof fest, dass das Unionsrecht einer nationalen Regelung nicht entgegensteht, die es verbietet, Casinospiele, virtuelle Automatenspiele und bestimmte Wettspiele wie Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen online zu veranstalten, um die Glücksspieltätigkeit in kontrollierte Bahnen zu lenken und Schwarzmärkten entgegenzuwirken. Er entscheidet ferner, dass das Unionsrecht trotz der späteren Einführung einer Erlaubnisregelung weder der Feststellung des Eintritts der Rechtsfolgen eines solchen Verbots noch der Nichtigkeit von Verträgen, die unter Verstoß gegen das Verbot geschlossen wurden, noch einer zivilrechtlichen Klage auf Erstattung der verlorenen Einsätze entgegensteht.Online-Glücksspiele stellen Dienstleistungen im Sinne der Unionsverträge dar, deren freier Verkehr aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses, insbesondere zum Schutz der Verbraucher und der Sozialordnung, beschränkt werden kann. In Ermangelung einer Harmonisierung und angesichts der sittlichen, kulturellen und sozialen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten verfügen diese über einen Ermessensspielraum bei der Bestimmung des angestrebten Schutzniveaus.Eine Regelung, die darauf abzielt, den Spieltrieb in kontrollierte Bahnen zu lenken und Schwarzmärkten entgegenzuwirken, verfolgt legitime Ziele. Online-Glücksspiele bergen in dieser Hinsicht verglichen mit Glücksspielen in physischen Spielstätten größere spezifische Gefahren, die insbesondere mit dem ständigen Zugang, der Isolation und der Anonymität des Spielers, der fehlenden sozialen Kontrolle, der potenziell unbegrenzten Häufigkeit sowie ihrer Attraktivität für junge Menschen und schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zusammenhängen.In diesem Zusammenhang kann ein Mitgliedstaat Online-Casinospiele, einschließlich virtueller Automatenspiele, sowie bestimmte Online-Wettspiele verbieten, während er andere Formen des Glücksspiels, einschließlich des Glücksspiels in physischen Spielstätten, zulässt oder bestimmte Online-Glückspiele gesonderten Regelungen unterwirft.

Das bundesweite Sperrsystem OASIS

Dazu gehören Kontoauszüge, die Ein- und Auszahlungen bei Wettanbietern zeigen, sowie Aufzeichnungen über Ihre Wetten und Verluste. Wenn Sie Zugang zu Ihrem Spielerkonto haben, sind Übersichten oder Auszüge daraus ebenfalls nützlich. Bringen Sie auch Informationen über Ihren Wohnsitz zum Zeitpunkt der Wetten mit, da dies rechtlich relevant ist. Je mehr Informationen Sie bereitstellen können, desto genauer können unsere Experten Ihre Situation einschätzen und Ihre Erfolgsaussichten beurteilen. Auch wenn ein Wettanbieter mittlerweile eine gültige deutsche Lizenz besitzt, ändert dies nichts an der Illegalität früherer Aktivitäten.

Gute Erfolgsaussichten: Positive Gerichtsentscheidungen stärken Verbraucherrechte

Verluste, die Sie vor der Erteilung der Lizenz erlitten haben, könnten weiterhin rückforderbar sein. Die aktuelle Legalität des Anbieters schützt ihn nicht vor Ansprüchen aus der Zeit, in der er ohne Lizenz operierte. Im Gegenteil: Da der Anbieter nun in Deutschland ansässig ist, kann die Durchsetzung von Ansprüchen sogar einfacher sein. Die Dauer der Verfahren gegen Wettanbieter kann stark variieren. In einfachen Fällen kann eine außergerichtliche Einigung innerhalb weniger Monate erreicht werden. Weder die beträchtliche Nachfrage von Spielern nach virtuellen Automatenspielen noch der Umstand, dass der Betreiber in einem anderen Mitgliedstaat, der ähnliche Ziele verfolgt, rechtmäßig niedergelassen ist und kontrolliert wird, reichen aus, um die Inkohärenz oder Unangemessenheit eines solchen Verbots zu begründen, da es jedem Staat freisteht, sein eigenes Schutzniveau festzulegen.Die spätere Ersetzung eines generellen Verbots durch ein System der vorherigen Erlaubnis in Deutschland ab dem 1.

  • Die Sperre muss bei jedem Bundesland einzeln beantragt werden
  • Unterschiedliche Bearbeitungszeiten der Landesbehörden
  • Einige Bundesländer bieten eine sofortige vorläufige Sperre an
  • Die Gebühren für die Sperre variieren je nach Bundesland

Juli 2021 stellt für sich genommen weder die Kohärenz noch die Gültigkeit der früheren Regelung in Frage, da eine solche Entwicklung Teil einer Politik der kontrollierten Expansion sein kann, die darauf abzielt, die Spieler auf ein zugelassenes Angebot zu lenken. Ebenso steht die Einführung einer Übergangsfrist dem nicht entgegen, für den vorangegangenen Zeitraum die rechtlichen Konsequenzen aus dem damals geltenden Verbot zu ziehen.Das Unionsrecht steht daher grundsätzlich der Feststellung der Nichtigkeit eines Vertrags zwischen einem Verbraucher und einem in einem anderen Mitgliedstaat niedergelassenen Betreiber über Dienstleistungen, die im Staat des Verbrauchers verboten sind, nicht entgegen.Schließlich verstößt die Klage auf Erstattung der verlorenen Einsätze nicht gegen das Unionsrecht. Die Nichtigkeit des Vertrags und ihre Auswirkungen unterliegen dem anwendbaren nationalen Recht, im vorliegenden Fall dem deutschen Recht. Sofern die Regelung mit den Unionsvorschriften über den freien Dienstleistungsverkehr vereinbar ist, ist die Nichtigkeit die Folge der Rechtswidrigkeit des Vertrags. Die Teilnahme des Verbrauchers an diesen Spielen reicht trotz des Vorliegens einer Lizenz in einem anderen Mitgliedstaat nicht aus, um einen Rechtsmissbrauch im Sinne des Unionsrechts zu begründen. Die Feststellung einer etwaigen Böswilligkeit in diesem Zusammenhang fällt unter das nationale Recht.Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier: European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und Sportwetten Der EuGH hat entschieden, dass das Unionsrecht einem nationalen Verbot von Online-Glücksspielen sowie den daraus resultierenden zivilrechtlichen Rückforderungsansprüchen von Spielern nicht entgegensteht.

Wer darf eine Fremdsperre für einen Spieler beantragen und aus welchen Gründen?

Verbraucher können somit verlorene Einsätze zurückverlangen, wenn die Spiele im Wohnsitzstaat zum Zeitpunkt der Teilnahme illegal wareDie Pressemitteilung des EuGH:Online-Glücksspiele: Das Unionsrecht hindert einen Mitgliedstaat nicht daran, bestimmte in anderen Mitgliedstaaten zugelassene Online-Dienstleistungen zu verbieten und die zivilrechtlichen Konsequenzen aus dem Verbot zu ziehenEin Verbraucher kann von in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen Anbietern die Erstattung verlorener Einsätze verlangen, wenn die betreffenden Spiele in seinem Wohnsitzstaat verboten waren.Zwei Gesellschaften mit Sitz in Malta, die Inhaber einer von der maltesischen Glücksspielbehörde erteilten Lizenz sind, bieten im Internet virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen an. Ihre Dienstleistungen waren insbesondere in Deutschland zugänglich. Zwischen Juni 2019 und Juli 2021 nahm ein in Deutschland wohnhafter Spieler die Dienstleistungen in Anspruch und verlor mehrere Einsätze.Zum maßgeblichen Zeitpunkt waren Online-Glücksspiele nach deutschem Recht generell verboten. Zulässig waren lediglich bestimmte begrenzte Aktivitäten wie Sport- und Pferdewetten sowie bestimmte Lotterien. Virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von bet sichere wettanbieter Lotterieziehungen fielen hingegen unter das Verbot.

Kann ich mich von Glücksspielen sperren lassen?

Der Spieler erhob daher Klage auf Erstattung der verlorenen Beträge. Seine Rechte wurden anschließend an eine Gesellschaft abgetreten, die die Klage vor einem maltesischen Gericht weiterverfolgte.Das maltesische Gericht fragt den Gerichtshof, ob der freie Dienstleistungsverkehr einer solchen nationalen Regelung entgegensteht, wenn der Betreiber über eine Lizenz in einem anderen Mitgliedstaat verfügt. Es stellt zudem die Frage nach den Auswirkungen einer späteren Reform des deutschen Rechts, durch die das generelle Verbot durch ein System der vorherigen Erlaubnis ersetzt wurde, sowie nach der Möglichkeit, die Nichtigkeit des Vertrags festzustellen und die Erstattung der verlorenen Einsätze anzuordnen.In seinem Urteil stellt der Gerichtshof fest, dass das Unionsrecht einer nationalen Regelung nicht entgegensteht, die es verbietet, Casinospiele, virtuelle Automatenspiele und bestimmte Wettspiele wie Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen online zu veranstalten, um die Glücksspieltätigkeit in kontrollierte Bahnen zu lenken und Schwarzmärkten entgegenzuwirken. Er entscheidet ferner, dass das Unionsrecht trotz der späteren Einführung einer Erlaubnisregelung weder der Feststellung des Eintritts der Rechtsfolgen eines solchen Verbots noch der Nichtigkeit von Verträgen, die unter Verstoß gegen das Verbot geschlossen wurden, noch einer zivilrechtlichen Klage auf Erstattung der verlorenen Einsätze entgegensteht.Online-Glücksspiele stellen Dienstleistungen im Sinne der Unionsverträge dar, deren freier Verkehr aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses, insbesondere zum Schutz der Verbraucher und der Sozialordnung, beschränkt werden kann. In Ermangelung einer Harmonisierung und angesichts der sittlichen, kulturellen und sozialen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten verfügen diese über einen Ermessensspielraum bei der Bestimmung des angestrebten Schutzniveaus.Eine Regelung, die darauf abzielt, den Spieltrieb in kontrollierte Bahnen zu lenken und Schwarzmärkten entgegenzuwirken, verfolgt legitime Ziele. Verbraucher können somit verlorene Einsätze zurückverlangen, wenn die Spiele im Wohnsitzstaat zum Zeitpunkt der Teilnahme illegal ware Online-Glücksspiele: Das Unionsrecht hindert einen Mitgliedstaat nicht daran, bestimmte in anderen Mitgliedstaaten zugelassene Online-Dienstleistungen zu verbieten und die zivilrechtlichen Konsequenzen aus dem Verbot zu ziehen Ein Verbraucher kann von in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen Anbietern die Erstattung verlorener Einsätze verlangen, wenn die betreffenden Spiele in seinem Wohnsitzstaat verboten waren.

  • Einige private Sperrdienste bieten ergänzenden Schutz an
  • Software zur Kindersicherung kann den Zugriff blockieren
  • Browser-Erweiterungen zum Filtern von Glücksspielseiten
  • Selbstverpflichtung bei nicht lizenzierten Anbietern ist unsicher

Zwei Gesellschaften mit Sitz in Malta, die Inhaber einer von der maltesischen Glücksspielbehörde erteilten Lizenz sind, bieten im Internet virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen an. Zwischen Juni 2019 und Juli 2021 nahm ein in Deutschland wohnhafter Spieler die Dienstleistungen in Anspruch und verlor mehrere Einsätze. Zum maßgeblichen Zeitpunkt waren Online-Glücksspiele nach deutschem Recht generell verboten.

Du bist hier, der erste Schritt ist getan, hier gibt es weitere:

Seine Rechte wurden anschließend an eine Gesellschaft abgetreten, die die Klage vor einem maltesischen Gericht weiterverfolgte.




powered by webEdition CMS