Mobile Casinospiele online oder Casino Grenze Furth im Wald in TschechienTrotzdem fände ich es schön, wenn die Menschen in der Region beide Seiten der Grenze erkunden würden und das nicht nur des eigenen Vorteils wegen.“ Arend spricht perfektes Deutsch mit kaum hörbarem Akzent und bezeichnet sich selbst als zweisprachig. Als ich ihn bitte, seine Identität zu definieren, gibt er mir eine Antwort, die vielleicht ein wenig nach Politiker klingt, aber meines Erachtens aufrichtig ist: „Ich kann nicht sagen, ob ich mehr Deutscher oder mehr Franzose bin.“ Bevor ich mich verabschiede, frage ich ihn, an welchen Orten in Saarbrücken der Bezug zu Frankreich seiner Meinung nach am deutlichsten sichtbar ist.
Er antwortet prompt: bei der alten Französischen Botschaft und im Deutsch-Französischen Garten. Da ich am nächsten Morgen zurück nach Berlin muss und nicht viel Zeit habe, bitte ich ihn, mir nur einen zu empfehlen. Arend denkt einen Augenblick nach und meint schließlich: „Dann gehen Sie in den Deutsch-Französischen Garten.“ Um vier Uhr nachmittags ist in dem Park nicht viel los.
Ich spaziere im Schatten von Eichen und Linden einen schmalen Kanal entlang, der in einen kleinen Weiher mündet. Das Casino Monte CarloKein Zufall, sagt der grüne Europa-Abgeordnete, Sven Giegold: "Malta hat eine effektive Besteuerung von Gewinnen aus Glücksspielen von fünf Prozent und darunter." Malta verfährt mit den Anbietern von Sportwetten und Online-Casinos also ähnlich wie es Luxemburg, die Niederlande und Irland mit großen, multinationalen Konzernen getan haben, als sie Unternehmen wie Ikea, Starbucks oder Apple durch extrem niedrige Steuersätze anlockten. In all diesen Fällen ist Brüssel mittlerweile aktiv geworden, hat Verfahren eingeleitet wegen Wettbewerbsverzerrung. Irland sah sich zum Beispiel gezwungen, 13 Milliarden Euro Steuern von Apple nachzufordern. Aber im Falle Maltas hat die EU-Kommission bislang nichts unternommen. Und das müsse sich ändern, verlangt Giegold im Gespräch mit dem Deutschlandfunk: "Ich fordere die Europäische Kommission auf, eine eigene Untersuchung für den Bereich des Online-Glücksspiels zu machen, weil ich davon ausgehe, dass es sich zumindest zum Teil um illegale Beihilfen Maltas im steuerlichen Sinne handelt." Malta lockt mit einer guten Infrastruktur und mit einer recht liberalen Regulierung des Marktes, die es erlaubt - Zitat: "einfach und unkompliziert ein globales Geschäft erfolgreich aufzuziehen." So steht es auf der Internetseite gamingmalta.org, die von einer Institution betrieben wird, hinter der die Regierung und die Spielaufsichtsbehörde stehen. Tabak in Frankreich kaufenMit dem Abbau bürokratischer Hürden wolle man Unternehmen in das kleinste EU-Land holen, sagt Silvio Schembri, beigeordneter Minister für Finanzdienstleistungen und Digitalwirtschaft am Amtssitz des Premierministers: "Online-Spiele sind eine der Hauptsäulen der maltesischen Wirtschaft", so Schembri. "Der Bereich macht rund 11 Prozent unseres Bruttoinlandsproduktes aus, hat etwa 8.000 Beschäftigte", sagt der maltesische Politiker. "Aber das ist nicht alles: Das ist Teil eines Ökosystems für die Digitalwirtschaft. Mit einer starken Spielwirtschaft, einer starken IT- und Kommunikationsinfrastruktur und einer starken Finanzwirtschaft haben wir alles, was wir brauchen, damit die Digitalwirtschaft in Malta weiter wächst." Doch nicht immer wächst die Branche der Online-Spiele in die richtige Richtung, denn sie zieht auch Kriminelle an. Längst hat die italienische Mafia entdeckt, dass man via Malta gute Geschäfte machen und Geld waschen kann. Auf der Wiese liest ein Mädchen ein Buch, ein Stück weiter spielen zwei französische Brüder im Alter von etwa zehn Jahren unter den amüsierten Blicken ihrer Mutter Fangen. Auf einer Lichtung, unweit vom Ehrenfriedhof für die französischen und deutschen Gefallenen des Krieges von 1870/71, ist eine große Bühne für ein JazzFestival aufgebaut. Junge Freiwillige unterhalten sich in beiden Sprachen und kontrollieren lächelnd die Eintrittskarten. Ich gehe den sanften Hang hinauf, auf dem das Friedensdenkmal steht. Es handelt sich um eine Art riesiges Hufeisen, das in zwei Teile zerbrochen ist, die aussehen, als wollten sie sich wieder miteinander verbinden. Auf der Innenseite eines der beiden Elemente steht „Allianz“, auf dem anderen „Paix“. Von dieser kleinen Anhöhe aus kann ich die Bühne sehen, auf der in einer Stunde das Konzert des amerikanischen Saxophonisten Kenny Garrett beginnen soll, hinter mir stehen die Grabsteine der französischen und deutschen Kriegsgefallenen.
In diesem Moment verstehe ich endlich, warum mir Christophe Arend geraten hat, hierher zu kommen: Damit ich mir selbst ein Bild davon mache, wie die Begegnung zwischen seinen beiden Ländern heute aussehen kann. Ich beschließe, nicht mehr auf den Friedhof zu gehen, sein Besuch scheint mir nicht mehr so wichtig. Stattdessen bleibe ich noch ein bisschen hier, um aus der Ferne den jungen Frauen und Männern zuzusehen, wie sie die Eintrittskarten kontrollieren und miteinander deutsch und französisch sprechen. Spielotheken in Freiburg im Breisgau"Man schämt sich dann natürlich auch für die großen Verluste und die Gewinne hat man dann auch irgendwann für sich behalten. Das ist natürlich auch sehr gefährlich, wenn man auch gar nichts mehr nach außen preisgibt und sich in diese ganzen Lügen-Konstrukte verwickelt." Als Christian merkt, dass er sein Spielverhalten nicht mehr im Griff hat, versucht er die Online-Casinos zu meiden. Aber jedes Mal, wenn er längere Zeit nicht mehr gespielt hat, überweisen ihm die virtuellen Spielhöllen Geld und locken ihn zurück an den Online-Spieltisch. Die Betreiber der Casinos, mit denen Christian zu tun hat, sitzen außerhalb Deutschlands, viele auf Malta. Auf der Mittelmeer-Insel südlich von Sizilien hat das Wort der Katholischen Kirche noch großes Gewicht. Casino Baden-Baden – große Geschichte – moderne SpieleDa ist es etwas Besonderes, wenn der Erzbischof die Branche der Onlinespiele und -Wetten anprangert, wie vor ein paar Wochen geschehen. Und auch Daniel Darmanin, der Präsident der Justiz- und Friedenskommission der Erzdiözese, schlägt in diese Kerbe: "Die Wirtschaft, unsere Art, Geld zu verdienen, sollte zunächst einmal den Menschen dienen. Man sollte nicht mit den Schwächen von Menschen Geld verdienen", so Darmanin. "Wir sagen: Lasst uns darüber nachdenken, wie wir unser Geld verdienen. Was steckt hinter dem Geld, das wir verdienen?" Zig Unternehmen aus der Wettbranche haben sich auf der Insel niedergelassen. [Teil 1.: Mit der Straßenbahn über die Grenze] Am vergangenen Freitag, den 15. Juni fand die fast schon als traditionell zu bezeichnende Casino-Night von KSJ und SMV im Foyer des Salvatorkollegs statt. Nachdem es bereits zuvor in einzelnen Jahren eine Casinonacht gegeben hat, wird sie seit 2014 jährlich veranstaltet. Wie der Name schon verrät, steht bei der Casino-Night das Glücksspiel im Mittelpunkt, allerdings – das Salvatorkolleg ist ein respektables Haus – ganz im Rahmen des Erlaubten und Legalen. Jeder Besucher und jede Besucherin erhält am Einlass einen Stapel Jetons, um damit an den verschiedenen Spieltischen zu zocken, die im aufwändig zum Casino umdekorierten Foyer der Schule aufgebaut worden sind. Das Casino SalzburgVor wenigen Monaten erst machte der Rückzug von fünf Online-Wett-Anbietern aus Malta Schlagzeilen, weil sie im Rahmen italienischer Antimafia-Ermittlungen in den Fokus geraten waren. Glücksspiel gibt es schon fast so lange wie die Menschheit. Von der Antike bis in die Neuzeit wurde vor allem in Gaststätten oder in versteckten Gassen gespielt.Wer das Ganze mit wettbewerbsmäßigen Ehrgeiz betrieben will, kann an einer cas casino bonus code für bestandskunden ohne einzahlung Wertung teilnehmen, muss in diesem Fall aber mit den einmalig erhaltenen Spielchips auskommen. Alle anderen dürfen, wenn sie ihr Pulver verschossen haben, weitere Chips fassen gehen. Um sein fiktives Spielkapital wahlweise zu vermehren oder zu vernichten, standen bei der diesjährigen Casinonacht zwei Roulette- und zwei Pokertische sowie ein Black Jack-Tisch zur Verfügung, die von kompetenten Croupiers aus den Reihen der KSJ (Katholische Studierende Jugend) und der SMV (Schülermitverantwortung) am Salvatorkolleg bedient wurden. Zimmer & SuitenEs handelt sich um eine Art riesiges Hufeisen, das in zwei Teile zerbrochen ist, die aussehen, als wollten sie sich wieder miteinander verbinden. Auf der Innenseite eines der beiden Elemente steht „Allianz“, auf dem anderen „Paix“. Von dieser kleinen Anhöhe aus kann ich die Bühne sehen, auf der in einer Stunde das Konzert des amerikanischen Saxophonisten Kenny Garrett beginnen soll, hinter mir stehen die Grabsteine der französischen und deutschen Kriegsgefallenen. In diesem Moment verstehe ich endlich, warum mir Christophe Arend geraten hat, hierher zu kommen: Damit ich mir selbst ein Bild davon mache, wie die Begegnung zwischen seinen beiden Ländern heute aussehen kann. Ich beschließe, nicht mehr auf den Friedhof zu gehen, sein Besuch scheint mir nicht mehr so wichtig. Gastronomie im HotelStattdessen bleibe ich noch ein bisschen hier, um aus der Ferne den jungen Frauen und Männern zuzusehen, wie sie die Eintrittskarten kontrollieren und miteinander deutsch und französisch sprechen. [Teil 1.: Mit der Straßenbahn über die Grenze] Am vergangenen Freitag, den 15. Juni fand die fast schon als traditionell zu bezeichnende Casino-Night von KSJ und SMV im Foyer des Salvatorkollegs statt. Nachdem es bereits zuvor in einzelnen Jahren eine Casinonacht gegeben hat, wird sie seit 2014 jährlich veranstaltet. Wie der Name schon verrät, steht bei der Casino-Night das Glücksspiel im Mittelpunkt, allerdings – das Salvatorkolleg ist ein respektables Haus – ganz im Rahmen des Erlaubten und Legalen. Wie gesagt: dem Namen nach steht das Glücksspiel im Vordergrund, der Sache nach ist es aber vor allem eine schöne Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen: Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Ehemalige und Lehrkräfte des Gymnasiums (letztere in überschaubarer Zahl) finden sich hier in einer angenehmen, zwanglosen Atmosphäre ein, die zum miteinander Reden einlädt. Darüber hinaus ist es gerade für Lehrkräfte ein besonderes Vergnügen, die eigenen Schüler äußerst korrekt gekleidet in Schlips und Kragen zu sehen.An dieser Stelle sei noch einmal allen herzlich gedankt, die zum Gelingen der Casino-Night beigetragen haben: den Schülerinnen und Schüler von KSJ und SMV, die am Einlass, den Spieltischen und am Imbiss gearbeitet haben und den Lehrkräften, die ihren Teil dazu beigetragen haben. Die folgenden Fotos können vielleicht einen gewissen Eindruck von der Atmosphäre der Casino-Night vermitteln.Markus Benzinger Christian erzählt: "Im Endeffekt habe ich dann in 30 Minuten, in einer Stunde, in einer Nacht, als es mir auch nicht so gut ging, als ich sehr viel Langeweile hatte und dann irgendwie wieder die Sucht eingesetzt hat, den Kick gesucht habe, alles auf den Kopf gehauen." Christian, der eigentlich anders heißt, ist Anfang zwanzig, als er einsam am Computer, im Blackjack-Rausch, das Erbe seines Großvaters verspielt. In den Monaten zuvor hatte er viel Glück gehabt und sein Vermögen bei Online-Sportwetten und in Online-Casinos sogar verdoppelt. Das Gefühl für Geld und Summen hat er dabei verloren: "Da auch die Einzahlungsmöglichkeiten so extrem vereinfacht sind, Sofort-Überweisung oder mit der Kreditkarte, kann man beim Verlust dann auch wieder binnen Sekunden neues Geld einzahlen." Da liegt seiner Meinung nach der Knackpunkt: "Dass man sich dann in so einen Rausch spielt und bei weiteren Verlusten schnell nachlegt und versucht, diese Verluste wieder wettzumachen." Christian gelangt schnell an den Punkt, an dem kleine Summen für den Rausch nicht mehr ausreichen. Auf der Suche nach dem größeren Kick gerät er in die Abhängigkeit: "Je süchtiger ich geworden bin, je mehr ich da reingerutscht bin, desto weniger habe ich natürlich dann jetzt auch preisgegeben", erzählt er. "Man schämt sich dann natürlich auch für die großen Verluste und die Gewinne hat man dann auch irgendwann für sich behalten. Das ist natürlich auch sehr gefährlich, wenn man auch gar nichts mehr nach außen preisgibt und sich in diese ganzen Lügen-Konstrukte verwickelt." Als Christian merkt, dass er sein Spielverhalten nicht mehr im Griff hat, versucht er die Online-Casinos zu meiden. Aber jedes Mal, wenn er längere Zeit nicht mehr gespielt hat, überweisen ihm die virtuellen Spielhöllen Geld und locken ihn zurück an den Online-Spieltisch. 4. PragTrotzdem fände ich es schön, wenn die Menschen in der Region beide Seiten der Grenze erkunden würden und das nicht nur des eigenen Vorteils wegen.“ Arend spricht perfektes Deutsch mit kaum hörbarem Akzent und bezeichnet sich selbst als zweisprachig. Als ich ihn bitte, seine Identität zu definieren, gibt er mir eine Antwort, die vielleicht ein wenig nach Politiker klingt, aber meines Erachtens aufrichtig ist: „Ich kann nicht sagen, ob ich mehr Deutscher oder mehr Franzose bin.“ Bevor ich mich verabschiede, frage ich ihn, an welchen Orten in Saarbrücken der Bezug zu Frankreich seiner Meinung nach am deutlichsten sichtbar ist. Er antwortet prompt: bei der alten Französischen Botschaft und im Deutsch-Französischen Garten. Da ich am nächsten Morgen zurück nach Berlin muss und nicht viel Zeit habe, bitte ich ihn, mir nur einen zu empfehlen. Arend denkt einen Augenblick nach und meint schließlich: „Dann gehen Sie in den Deutsch-Französischen Garten.“ Um vier Uhr nachmittags ist in dem Park nicht viel los. 5. Ozeanographisches Museum: Architektonisches Highlight an der KüsteIch spaziere im Schatten von Eichen und Linden einen schmalen Kanal entlang, der in einen kleinen Weiher mündet. Auf der Wiese liest ein Mädchen ein Buch, ein Stück weiter spielen zwei französische Brüder im Alter von etwa zehn Jahren unter den amüsierten Blicken ihrer Mutter Fangen. Auf einer Lichtung, unweit vom Ehrenfriedhof für die französischen und deutschen Gefallenen des Krieges von 1870/71, ist eine große Bühne für ein JazzFestival aufgebaut. Junge Freiwillige unterhalten sich in beiden Sprachen und kontrollieren lächelnd die Eintrittskarten. Ich gehe den sanften Hang hinauf, auf dem das Friedensdenkmal steht. Die Betreiber der Casinos, mit denen Christian zu tun hat, sitzen außerhalb Deutschlands, viele auf Malta. Auf der Mittelmeer-Insel südlich von Sizilien hat das Wort der Katholischen Kirche noch großes Gewicht. Da ist es etwas Besonderes, wenn der Erzbischof die Branche der Onlinespiele und -Wetten anprangert, wie vor ein paar Wochen geschehen. Und auch Daniel Darmanin, der Präsident der Justiz- und Friedenskommission der Erzdiözese, schlägt in diese Kerbe: "Die Wirtschaft, unsere Art, Geld zu verdienen, sollte zunächst einmal den Menschen dienen. Man sollte nicht mit den Schwächen von Menschen Geld verdienen", so Darmanin. "Wir sagen: Lasst uns darüber nachdenken, wie wir unser Geld verdienen. Die Highlights des Casino Monte GordoJeder Besucher und jede Besucherin erhält am Einlass einen Stapel Jetons, um damit an den verschiedenen Spieltischen zu zocken, die im aufwändig zum Casino umdekorierten Foyer der Schule aufgebaut worden sind. Wer das Ganze mit wettbewerbsmäßigen Ehrgeiz betrieben will, kann an einer cas casino bonus code für bestandskunden ohne einzahlung Wertung teilnehmen, muss in diesem Fall aber mit den einmalig erhaltenen Spielchips auskommen. Alle anderen dürfen, wenn sie ihr Pulver verschossen haben, weitere Chips fassen gehen. Um sein fiktives Spielkapital wahlweise zu vermehren oder zu vernichten, standen bei der diesjährigen Casinonacht zwei Roulette- und zwei Pokertische sowie ein Black Jack-Tisch zur Verfügung, die von kompetenten Croupiers aus den Reihen der KSJ (Katholische Studierende Jugend) und der SMV (Schülermitverantwortung) am Salvatorkolleg bedient wurden. Wie gesagt: dem Namen nach steht das Glücksspiel im Vordergrund, der Sache nach ist es aber vor allem eine schöne Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen: Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Ehemalige und Lehrkräfte des Gymnasiums (letztere in überschaubarer Zahl) finden sich hier in einer angenehmen, zwanglosen Atmosphäre ein, die zum miteinander Reden einlädt. Im BlogDarüber hinaus ist es gerade für Lehrkräfte ein besonderes Vergnügen, die eigenen Schüler äußerst korrekt gekleidet in Schlips und Kragen zu sehen.An dieser Stelle sei noch einmal allen herzlich gedankt, die zum Gelingen der Casino-Night beigetragen haben: den Schülerinnen und Schüler von KSJ und SMV, die am Einlass, den Spieltischen und am Imbiss gearbeitet haben und den Lehrkräften, die ihren Teil dazu beigetragen haben. Die folgenden Fotos können vielleicht einen gewissen Eindruck von der Atmosphäre der Casino-Night vermitteln.Markus Benzinger Christian erzählt: "Im Endeffekt habe ich dann in 30 Minuten, in einer Stunde, in einer Nacht, als es mir auch nicht so gut ging, als ich sehr viel Langeweile hatte und dann irgendwie wieder die Sucht eingesetzt hat, den Kick gesucht habe, alles auf den Kopf gehauen." Christian, der eigentlich anders heißt, ist Anfang zwanzig, als er einsam am Computer, im Blackjack-Rausch, das Erbe seines Großvaters verspielt. In den Monaten zuvor hatte er viel Glück gehabt und sein Vermögen bei Online-Sportwetten und in Online-Casinos sogar verdoppelt. Das Gefühl für Geld und Summen hat er dabei verloren: "Da auch die Einzahlungsmöglichkeiten so extrem vereinfacht sind, Sofort-Überweisung oder mit der Kreditkarte, kann man beim Verlust dann auch wieder binnen Sekunden neues Geld einzahlen." Da liegt seiner Meinung nach der Knackpunkt: "Dass man sich dann in so einen Rausch spielt und bei weiteren Verlusten schnell nachlegt und versucht, diese Verluste wieder wettzumachen." Christian gelangt schnell an den Punkt, an dem kleine Summen für den Rausch nicht mehr ausreichen. Auf der Suche nach dem größeren Kick gerät er in die Abhängigkeit: "Je süchtiger ich geworden bin, je mehr ich da reingerutscht bin, desto weniger habe ich natürlich dann jetzt auch preisgegeben", erzählt er. Was steckt hinter dem Geld, das wir verdienen?" Zig Unternehmen aus der Wettbranche haben sich auf der Insel niedergelassen. 3. MaltaKein Zufall, sagt der grüne Europa-Abgeordnete, Sven Giegold: "Malta hat eine effektive Besteuerung von Gewinnen aus Glücksspielen von fünf Prozent und darunter." Malta verfährt mit den Anbietern von Sportwetten und Online-Casinos also ähnlich wie es Luxemburg, die Niederlande und Irland mit großen, multinationalen Konzernen getan haben, als sie Unternehmen wie Ikea, Starbucks oder Apple durch extrem niedrige Steuersätze anlockten.
In all diesen Fällen ist Brüssel mittlerweile aktiv geworden, hat Verfahren eingeleitet wegen Wettbewerbsverzerrung. Irland sah sich zum Beispiel gezwungen, 13 Milliarden Euro Steuern von Apple nachzufordern. Aber im Falle Maltas hat die EU-Kommission bislang nichts unternommen. Und das müsse sich ändern, verlangt Giegold im Gespräch mit dem Deutschlandfunk: "Ich fordere die Europäische Kommission auf, eine eigene Untersuchung für den Bereich des Online-Glücksspiels zu machen, weil ich davon ausgehe, dass es sich zumindest zum Teil um illegale Beihilfen Maltas im steuerlichen Sinne handelt." Malta lockt mit einer guten Infrastruktur und mit einer recht liberalen Regulierung des Marktes, die es erlaubt - Zitat: "einfach und unkompliziert ein globales Geschäft erfolgreich aufzuziehen." So steht es auf der Internetseite gamingmalta.org, die von einer Institution betrieben wird, hinter der die Regierung und die Spielaufsichtsbehörde stehen. Mit dem Abbau bürokratischer Hürden wolle man Unternehmen in das kleinste EU-Land holen, sagt Silvio Schembri, beigeordneter Minister für Finanzdienstleistungen und Digitalwirtschaft am Amtssitz des Premierministers: "Online-Spiele sind eine der Hauptsäulen der maltesischen Wirtschaft", so Schembri. "Der Bereich macht rund 11 Prozent unseres Bruttoinlandsproduktes aus, hat etwa 8.000 Beschäftigte", sagt der maltesische Politiker. "Aber das ist nicht alles: Das ist Teil eines Ökosystems für die Digitalwirtschaft. Mit einer starken Spielwirtschaft, einer starken IT- und Kommunikationsinfrastruktur und einer starken Finanzwirtschaft haben wir alles, was wir brauchen, damit die Digitalwirtschaft in Malta weiter wächst." Doch nicht immer wächst die Branche der Online-Spiele in die richtige Richtung, denn sie zieht auch Kriminelle an. Längst hat die italienische Mafia entdeckt, dass man via Malta gute Geschäfte machen und Geld waschen kann. Vor wenigen Monaten erst machte der Rückzug von fünf Online-Wett-Anbietern aus Malta Schlagzeilen, weil sie im Rahmen italienischer Antimafia-Ermittlungen in den Fokus geraten waren.
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