Jahrbuch Sucht 2025: Glücksspielbranche expandiert, Suchtproblematik bleibt hochMit dem Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag 2021) wurden ab dem 1.
Juli 2021 die bisher unter einem Totalverbot stehenden online Glücksspiele Verantwortlich? NiemandDie im DLTB gepoolten, staatlich erlaubten Lotterien der Landeslotteriegesellschaften verfügen auf Basis der Bruttospielerträge über einen Marktanteil am erlaubten Markt von etwa 28 %. Die 16 Landeslotteriegesellschaften erfüllen somit einen wichtigen Auftrag für das Gemeinwohl: Durch die aus den Spieleinsätzen abgeführten Steuern, Abgaben und Zweckerträge an die jeweiligen Landeshaushalte sowie Destinatäre werden viele gemeinwohlorientierte Projekte in allen Bundesländern finanziert. Die Gelder fließen insbesondere in Projekte aus den Bereichen Soziales, Sport, Kultur, Denkmalpflege und Umweltschutz. Auch in den Glücksspielmarkt hält zunehmend die Digitalisierung Einzug. Der Online-Markt wächst dynamisch; vermehrt werden neue Angebote und Spielformen auf den Markt gebracht. wie Virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casinospiele unter strengen Voraussetzungen erlaubnisfähig.
Es soll mit der Erlaubnisfähigkeit dieser Spiele der Schwarzmarkt bekämpft Glücksspielteilnahme in Deutschland weit verbreitetSeit dem Jahr 2000 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt (+ 136 %): Von knapp 27 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf nunmehr 63,5 Milliarden im Jahr 2023. Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspielmarkt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspielautomaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %. Darin gaben über 36 Prozent der Befragten an, in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens einmal gespielt zu haben. Paul Gauselmann und der Einfluss von MerkurMehr als ein Zehntel erklärte, mindestens einmal pro Woche an Glücksspiel teilgenommen zu haben. Männer spielten demnach häufiger als Frauen; auch mit zunehmendem Alter stieg der Anteil der Glücksspieler an. Bei 2,2 Prozent der 18- bis 70-jährigen Befragten stellte die Analyse eine Glücksspielstörung fest. Auch das Alter spielt eine Rolle.Am höchsten war der Anteil der Spielerinnen und Spieler mit einer Störung mit 4,6 Prozent unter den 18- bis 25-Jährigen, während er mit 0,8 Prozent unter den 56- bis 70-Jährigen eher gering ausfiel. Am höchsten war der Anteil der Spielerinnen und Spieler mit einer Störung mit 4,6 Prozent unter den 18- bis 25-Jährigen, während er mit 0,8 Prozent unter den 56- bis 70-Jährigen eher gering ausfiel. Glücksspielwerbung im Fernsehen und im Internet im Spannungsfeld von Kanalisierung und SuchtpräventionDie höchsten Anteile von Menschen mit Störung finden sich den Angaben zufolge unter Spielerinnen und Spielern virtueller Automatenspiele (32,5 Prozent), von Geld- (23,4 Prozent) und Glücksspielautomaten (28,1 Prozent) sowie Live-Sportwetten (27,0 Prozent). Im Vergleich zu den vorangegangenen Erhebungen der Jahre 2021 und 2023 habe sich das Glücksspielverhalten der Deutschen kaum verändert, hieß es weiter. Insgesamt wurden von August bis November vergangenen Jahres 12.340 Menschen befragt. Die Untersuchung des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung und der Universität Bremen wird vom Deutschen Lotto- und Totoblock gefördert. Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet. und den Spielteilnehmern eine sichere und legale Alternative ermöglicht werden.
Mit Erweiterung der Möglichkeiten zur Teilnahme am Glücksspiel wurde auch die zentrale Spielersperrdatei OASIS erweitert. Diese umfasst nun auch Spielhallen, Gaststätten und Örtlichkeiten von Buchmachern mit Geldspielgeräten. Zahl der Woche Nr. 03 vom 14. Januar 2025Die Spielverluste der Glücksspielenden auf dem legalen Glücksspielmarkt betrugen laut der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) im Jahr 2024 insgesamt 14,4 Milliarden Euro. Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024. Die hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Das aktuelle Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden. Als Datenquellen zur Berechnung des Gesamtumsatzes aus legalem Glücksspiel dienen Daten der Archiv- und Informationsstelle der deutschen Lotto- und Toto-Unternehmen, des Instituts für Wirtschaftsforschung sowie der Gemeinsamen Geschäftsstelle Glücksspiel. Weiterführende InformationenDie Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland reguliert. Sie wurde im Zuge des Glücksspielstaatsvertrages 2021 gegründet. Dabei werden länderübergreifend Glücksspielangebote im Internet geprüft, Genehmigungen erteilt und dafür gesorgt, dass die erlaubten Glücksspielangebote den Spieler- sowie Jugendschutz bewahren. Des Weiteren bekämpft die GGL illegales Glücksspiel und Werbung dafür. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert. Warum Menschen zockenZentraler Bestandteil des Berichtes ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospielverlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs cas online casino deutschland betano um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. Es wurde auch ein Einzahlungslimit eingeführt, das von der zentralen Limitdatei überwacht wird, die auch paralleles Spielen im Internet verhindert.
Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 wird nun mit Einführung der Gemeinsamen Glücksspielaufsichtsbehörde der Aufbau, Regulierung und Positionen des DLTBMit dem Glücksspielsurvey soll ein Beitrag geleistet werden, die epidemiologischen Erkenntnisse über die Glücksspielteilnahme und -probleme der bundesdeutschen Bevölkerung weiter zu verbessern. Die hier dargestellten Daten sind dem aktuellen Bericht des Glücksspielsurveys (Tabelle 7) entnommen. 6,9 % der 18- bis 70-jährigen Männer und 4,1 % der Frauen erfüllen die Kriterien eines riskanten Spielverhaltens. Hochgerechnet sind dies knapp 3,1 Millionen Personen. 3,2 % der Männer und 1,0 % der Frauen erfüllen die Diagnosekriterien einer „Störung durch Glücksspielen“. Wie häufig werden Glücksspiele gespielt?Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben. Laut Angaben des Glücksspielatlas 2023 leiden fast alle Personen mit einer Störung durch Glücksspielen früher oder später in ihrem Leben auch an einer anderen psychischen Störung. Am häufigsten werden depressive Erkrankungen, Angsterkrankungen oder substanzbezogene Störungen (insbesondere Nikotinabhängigkeit) berichtet. Online schlägt offlineDarüber hinaus ist eine Glücksspielsucht oftmals mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das soziale Umfeld des Betroffenen verbunden. Auf den Familienkreis, Freunde oder das weitere soziale Umfeld kann dies körperliche wie psychische Folgen aber auch finanzielle Auswirkungen sowie Folgen auf der Beziehungsebene haben. Die Umsätze auf dem Glücksspielmarkt kannten zwischen dem Jahr 2000 und 2018 nur einen Trend: aufwärts (+ 70,0 %). Einer gewissen Stagnation über wenige Jahre folgte coronabedingt im Jahr 2020 ein kleiner Einbruch (- 10,0 % im Vergleich zu 2019), wobei schon 2021 das Niveau von 2019 wieder übertroffen wurde. Seither sind die Umsätze nochmal deutlich angestiegen. Länder (GGL) ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei der Vergabe von Glücksspielkonzessionen erfolgen.
Der volle Wirkbetrieb der GGL entfaltet sich ab dem 1. Von der Antike bis zur Regulierung: Die Geschichte des Glücksspiels geht weiterDer von allen 16 Bundesländern ratifizierte Glücksspielstaatsvertrag 2021 berücksichtigt das veränderte Nutzungsverhalten. Mit dem Vertrag haben sich alle 16 Länder geeinigt, den Markt für bestimmte Online-Glücksspielsegmente (z.B. Virtuelle Automatenspiele, Online-Poker) unter bestimmten Bedingungen zu öffnen und diese damit erlaubnisfähig zu machen. Grundsätzlich liegt in Deutschland die Regulierungskompetenz des Glücksspielmarktes bei den einzelnen Bundesländern. Um einen einheitlichen Rahmen für die Gesetzgebung zu schaffen, haben die Länder mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und seinen Vorgängerversionen ein gemeinschaftliches Regelwerk geschaffen, das den komplexen Anforderungen der Glücksspielregulierung gerecht werden soll. Januar 2023. 1. Publikationen der GGLAls Anbieter für staatlich erlaubtes Glücksspiel richtet sich unser Handeln grundsätzlich an den Zielen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 aus. Auf dem deutschen Glücksspielmarkt unterscheidet man grundsätzlich den erlaubten – also mit staatlicher, deutscher Konzession zugelassene Glücksspiele wie beispielsweise Lotterien oder Geldspielgeräte in Spielhallen – vom unerlaubten Markt. Zum unerlaubten Markt zählen Glücksspielanbieter, die über keine deutsche Glücksspielkonzession verfügen. Eine amtliche Liste (White-List), veröffentlicht von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der cas casino außerhalb deutschland Länder (GGL), führt die Veranstalter und Vermittler auf, die über eine Erlaubnis oder Konzession verfügen. Die nachstehende Grafik stellt den Anteil der Bruttospielerträge des erlaubten und nicht-erlaubten Glücksspielmarktes im Jahr 2024 dar. Unsere SpieleherstellerDer Bruttospielertrag ergibt sich aus den Spieleinsätzen abzüglich der Gewinnausschüttung. Die beliebteste Form des Glücksspiels sind Lotterien. Gemäß des GfK Glücksspiele-Panels nahmen im Jahr 2024 insgesamt rund 17 Mio. Menschen in Deutschland an den gemeinsamen, bundesweiten Lotterien der Landeslotteriegesellschaften teil, die nach einem einheitlichen, länderübergreifenden Spielplan (Poolung) veranstaltet und durchgeführt werden. Die nachstehende Grafik veranschaulicht die Segmente des erlaubten deutschen Glücksspielmarkts.
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