Wie viel Glücksspiel steckt in der Börse und lohnen sich Online Casino Aktien?Sara K. wiederum arbeitet für Rabbit Entertainment, den Betreiber des Online-Kasinos Lapalingo. An einem Montag im Sommer empfängt sie in den Büroräumen der Firma auf Malta. Anscheinend ist Sara K. an dem Tag die einzige Mitarbeiterin. Von hier aus soll sie sich um mindestens 300 000 Spielerkonten kümmern, die auf Lapalingo angemeldet sind. Viel braucht sie dafür nicht: einen Computer samt Drucker, einen Tisch und ein Sofa. Ob sie Bülent K. oder Löwen Play kenne? Auf spätere schriftliche Anfragen reagiert K. nicht. Ihr Chef Philippe W.
ist an diesem Nachmittag nirgends zu sehen. Merkur GroupLöwen Play steht damit für das vom Staat gestattete gewerbliche Automatenspiel. Auf Malta hingegen mischt Löwen Play nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung offenbar auch im Spiel um das schnelle Geld im Internet mit - allerdings gut versteckt. Teil dieser Geschichte sind auch ein Mannheimer Geschäftsmann mit Erfahrung in der Offshore-Welt und ein Online-Kasino namens Lapalingo mit Sitz in Gżira. Die Nutzer von Lapalingo loben die schnellen Auszahlungen und die große Auswahl an Spielen, einer schreibt auf Lapalingos Facebook-Seite: "Ich könnte Tag und Nacht zocken." Genau darin liegt eine Gefahr: Online-Kasinos sind durchgehend geöffnet, kaum ein Anbieter interessiert sich für den Spielerschutz, binnen kurzer Zeit lassen sich mehrere Tausend Euro verspielen. Die Regulierungsbehörde Malta Gaming Authority überwacht diese Angebote zwar, allerdings unzureichend. Weitere InformationenLapalingo wirbt bei seinen Kunden mit "Qualität Made in Germany". Denn einige Spiele werden in Deutschland programmiert, es sind Spiele der Lionline Entertainment, einem Unternehmen von Löwen Play. Von dort heißt es auf Anfrage, man beteilige sich nicht an illegalem Online-Glücksspiel und halte sich an geltendes Recht. Löwen Play teilt zudem mit, man verkaufe Spiele lediglich an Softwarelieferanten. Diese seien vertraglich angehalten, geltendes Recht zu achten. Spielersperren zur Suchtprävention"Kasinos, die aus dem Ausland für den deutschen Markt anbieten, verstoßen klar gegen den Glücksspielstaatsvertrag", sagt Jan-Philipp Rock, Richter am Landgericht Hamburg und Vorstandsmitglied des Fachverbands Glücksspielsucht. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte jüngst das deutsche Verbot, es sei mit dem Europarecht vereinbar. "Wenn ich auf den deutschen Markt zugeschnittene Spiele ins Ausland liefere, dann muss ich damit rechnen, dass sie wieder auf dem deutschen Markt angeboten werden", so Rock. Löwen Play streitet ab, geschäftliche Beziehungen zu Lapalingo zu unterhalten. Eine Mail aus dem Jahr 2016 lässt einen anderen Schluss zu. Er hat früher für die maltesische Glücksspielaufsicht gearbeitet und ist ein gefragter Mann: Laut maltesischem Handelsregister ist W.
für mehr als 80 Firmen auf Malta tätig, viele davon in der Glücksspielbranche. Alleine sechs Firmen, bei denen Phillippe W. als Geschäftsführer eingetragen ist, laufen auch auf die Adresse von Rabbit Entertainment. Sie alle gehören zu einem undurchschaubaren Firmenkonstrukt. Löwen Play will mit alldem cas casino bonus ohne einzahlung neu deutschland nichts zu tun haben. Im Konzern scheint sich Malta allerdings als lukrativer Standort herumgesprochen zu haben: Der Geschäftsführer der Lionline Entertainment hat gemeinsam mit einem seiner Mitarbeiter erst im Februar zwei Firmen auf der Insel eröffnet. Vollständigen Artikel im Spiegel lesen (Pay Wall) "In der Affäre um die Warburg Bank beruft sich Olaf Scholz auf Erinnerungslücken. Erst spät will er in seinen Kalender geschaut haben, um brisante Gespräche mit einem Eigner zu bestätigen. Dem SPIEGEL liegt eine E-Mail vor, die Zweifel daran weckt. 7 erfolgreiche Online Casinos mit deutscher LizenzDer Ombudsmann eines Online-Glücksspielforums wollte von Lapalingo wissen, wer der Betreiber des Casinos sei. In der Vergangenheit hätten sich mehrere Spieler bei ihm über Probleme mit der Auszahlung beschwert. Die Antwort des Lapalingo-Managements legt nahe, dass Löwen Plays Tochterfirma Lionline offenbar mehr ist als ein reiner Software-Lieferant: In der Mail heißt es, Lionline arbeite mit einem maltesischen Geschäftspartner zusammen, um Online-Kasinos anzubieten. Die Muttergesellschaft Löwen Play weist diese Aussage nun zurück. Das Firmengeflecht hinter Lapalingo enthält weitere Ungereimtheiten. Unsere Mitglieder sind staatlich lizensierte Glücksspielunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland.Der offizielle Eigentümer des Kasinos residiert in einem unscheinbaren Reihenhaus am Hafen von Gżira. Auf den Briefkasten hat jemand einen Zettel geklebt, wonach gleich drei Firmen diese Adresse nutzen: neben einer Rabbit Entertainment auch eine Rabbit Bettertainment und eine United Remote. Alle drei teilen sich anscheinend ein kleines Büro, und sie sind auch geschäftlich eng verknüpft: Rabbit Entertainment betreibt das Online-Kasino Lapalingo, United Remote stellt die Software bereit. All das nährt den Verdacht, dass die Firmen zusammengehören. Und tatsächlich: Hinter ihnen steckt derselbe Treuhänder. Die wichtigste Ressource in Deinem Unternehmen.Der wirkliche Eigentümer des Offshore-Konstrukts bleibt cas casino deutschland ohne limit wie üblich im Dunkeln, wofür es meist gute Gründe gibt. In der Branche geht es um hohe Eurobeträge, Geldwäsche ist ein Dauerthema. So etwas setzt man nur auf, wenn man etwas verschleiern will", sagt der Geldwäsche-Experte Andreas Frank. In den Paradise Papers zeigte sich, wie deutsche Banken systematisch gegen Glücksspielgesetze verstoßen. Jetzt interessieren sich auch Staatsanwälte für einige Fälle. Finanzexperte De Masi wirft Scholz vor, im Juli 2020 die beiden weiteren Termine mit Olearius »bewusst verschwiegen« zu haben. Es sei »völlig weltfremd« anzunehmen, Scholz' engste Mitarbeiter hätten »nicht zuerst den Kalender geprüft«.
Der Linken-Abgeordnete Görke sagt, für die Sitzung hätte »jeder Kreistagspolitiker« seine Kalendereinträge durchgeschaut".
Malta will Glücksspielfirmen vor Schadenersatzklagen aus dem Ausland schützen. Die Auswirkungen auf den deutschen Spielerschutz wären weitreichend.
Die Bundesregierung zeigt sich ahnungslos, die EU prüft eine Beschwerde. Der ehemaligen Linken-Politiker Fabio De Masi fordert von der Politik mehr Einsatz. Insbesondere das Wirtschaftsministerium solle darauf drängen, dass Malta auch weiterhin Gerichtsurteile aus Deutschland und Europa anerkennt. De Masi bezeichnet Malta als "Patin der Glücksspielindustrie" und erinnert daran, dass die Branche immer wieder im Zusammenhang mit Geldwäsche und Organisierter Kriminalität auffällt. Wenn Sie diesen Newsletter nicht weiter beziehen wollen, können Sie hier Ihre E-Mail-Adresse aus dem Verteiler austragen In Deutschland sind laut aktuellen Studiendaten der BZgA rund 430.000 Menschen von einem problematischen Glücksspielverhalten oder einer Glücksspielsucht betroffen.Sehr viele Anbieter dieser Branche haben jahrelang ohne Konzessionen illegal in Deutschland agiert und dazu beigetragen. Deutsche Gerichte sprechen mittlerweile reihenweise den Spielern die Verluste aus Glücksspielen mit diesen illegalen Anbietern zu....diese müssten zurückerstattet werden. Instore Marketing.möchte seine geschäftlichen Unternehmungen nicht kommentieren. Löwen Play ist da auskunftsfreudiger: Man habe von K. Software gekauft, teilt der Konzern schriftlich mit, darunter Spiele, die K. entwickelt hat und die Lapalingo jetzt anbietet. Offenbar hängen viele Akteure im Umfeld von Lapalingo also zusammen. Evaluierungsbericht zur SpielverordnungMindestens zwei Mitarbeiter, die für K. gearbeitet hatten, wechselten zu Lionline. Einer von ihnen ist laut der Karriereplattform Linkedin inzwischen Entwicklungschef bei Lionline. Eine gewisse Sara K. attestiert diesem Mitarbeiter auf Linkedin Kenntnisse im Online-Glücksspiel. Malta weigert sich allerdings - entgegen europäischem Recht - diese Urteile zu vollstrecken.Lässt sich Deutschland/Europa hier von einem Land mit 518.000 Einwohner an der Nase herumführen? Warum liest man nirgends von konkreten Maßnahmen, das Problem ist seit fast einem Jahr bekannt und juristisch eindeutig. Es scheint als würden hier Leute die aufgrund ihrer Glückspielsucht und ihrer Folgen psychisch ohnehin schon am Boden sind vom Staat scheinbar völlig allein gelassen?! vielen Dank, dass Sie auf dieses Problem aufmerksam machen.Die EU-Kommission prüft derzeit, ob Malta mit dem nationalen Gesetz Nr. 55 gegen geltendes EU-Recht verstößt. Mehr Gäste.Mehr Umsatz.Mehr Professionalität.Doch offenbar haben die Offshore-Anwälte unsauber gearbeitet. Denn bis vor kurzem fand sich an anderer Stelle ein Hinweis auf die wahren Eigentumsverhältnisse: In elektronischen Dokumenten der maltesischen Aufsicht gab United Remote bis vor wenigen Monaten die Webseite von Lionline als die ihrige an. Eine schriftliche Anfrage der SZ an die maltesische Behörde, was Lionline mit United Remote zu tun hat, blieb unbeantwortet. Kurz nach dieser Anfrage verschwand die Webseite von Lionline aber aus dem Register. Lapalingo hatte auf seiner Seite außerdem ganz offen damit geworben, eine "Schwestergesellschaft" der Lionline zu sein. Mitarbeiter von K. wechselten zu LionlineHat das deutsche Unternehmen Löwen Play also unter dem Deckmantel maltesischer Firmen etwas mit Online-Kasinos für den deutschen Markt zu tun? Man habe Lapalingo erfolgreich aufgefordert, den "unzutreffenden Zusatz" der Schwestergesellschaft zu löschen, heißt es schriftlich. Was Löwen Play aber bestätigt, sind geschäftliche Beziehungen zum Mannheimer Glücksspielunternehmer Bülent K. Dieser hat sowohl Kontakte zu Löwen Play als auch zu Lapalingo, er ist ein ausgewiesener Experte mit offenbar guten Verbindungen nach Malta. Zahlreiche Online-Kasinos benutzten Software der Firma KGR Entertainment, als deren Chef K. EuGH stärkt nationalen Erlaubnisvorbehalt im Glücksspielrechtfungierte. Im Herbst 2014 trägt der Mannheimer Unternehmer auch die Markenrechte für das Online-Kasino Lapalingo auf Malta ein. Im Zusammenhang mit United Remote taucht der Name von Bülent K. ebenfalls auf, die Webseite der Firma läuft auf ihn. Bülent K. Es ist zu erwarten, dass die Kommission den Europäischen Gerichtshof anrufen wird und es dann hoffentlich einigermaßen zeitnah ein Urteil gibt. Wenn Sie noch Nachfragen haben, schicken Sie gerne eine Mail an erik.marquardt@ep.europa.eu. „LÖWEN ENTERTAINMENT ist in Deutschland eines der führenden Glücksspielunternehmen.“ Es gibt Branchen mit weniger Gegenwind. Was ist Deine Motivation gewesen, hier dennoch Fuß zu fassen? Die Menschen haben schon immer gespielt – und werden es auch in Zukunft tun.
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